Chirurgie, Orthopädie
Dr. med. Andreas Hruschka
Komplementäre Behandlung
In Ergänzung zur Schulmedizin bestehen eine Vielzahl von komplementären (alternative) Methoden, um Beschwerden und Erkrankungen zu lindern. Einige kommen in unserer Praxis zur Anwendung.
Akupunktur
Ziel der Akupunktur ist es, Energiezustände zu verändern bzw. zu harmonisieren. Je nach Lokalisation der Erkrankung werden bestimmte Akupunkturpunkte auf den verschiedenen sogenannten Leitbahnen mit feinen Nadeln gestochen. Die Akupunktur wirkt entspannend, schmerzauslöschend, beruhigend, vegetativ ausgleichend und immunstimulierend. Wir führen die Akupunktur bei Beschwerden am Bewegungsapparat, der Wirbelsäule und den Gelenken, bei Kopfschmerzen und Migräne, bei Schwindel und Tinnitus, bei Schmerzzuständen und bei Erkrankungen der inneren Organe durch.
Seit 02.01.2007 wird die Akupunktur als Kassenleistung übernommen, jedoch nur für die Arthrose im Kniegelenk (Gonarthrose) und für Schmerzen im unteren Rückenbereich (Lumbalsyndrom). Die weiteren Anwendungen werden im Rahmen von individuellen Gesundheitsleistungen ( IGEL) erbracht.
Knorpelschutzbehandlung
ACP -Injektionen in Gelenk (Autologes Conditioniertes Plasma)
Für die ACP-Therapie – ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma – wird Patient/-innen körpereigenes (autologes) Blut entnommen und mit Hilfe eines Trennungsverfahrens aufbereitet (conditioniert). Mit einer Zentrifuge werden die Blutplättchen von den restlichen Blutbestandteilen getrennt und das sogenannte plättchenreiche Plasma (PRP) hergestellt. Blutplättchen (Thrombozyten) spielen eine wichtige Rolle beim natürlichen Heilungsprozess von verletztem oder entzündetem Gewebe im Körper: Sie setzen am geschädigten Gewebe Wachstumsfaktoren frei, die die Regeneration der Zell- und Gewebestrukturen unterstützen und schmerzhaften Entzündungen entgegenwirken können.
Bei der ACP-Injektionstherapie zur Therapie von Schmerzen und gestörter Gelenkfunktion bei Abbauerscheinungen (sogenannte Arthrose) wird in wöchentlichen Abständen eine 3- bis 5-malige Einspritzung in alle großen und kleinen Gelenke (wie z.B. Schulter -, Finger -, Knie-, und Sprunggelenke) vorgenommen.
Hyaluronsäureinjektionen
Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Wird die Hyaluronsäure direkt in das Gelenk gespritzt, soll es die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregen, die Gelenkflüssigkeit in ihrer natürlichen Funktion bereichern und somit den Druck von verletzten Knorpelpartien nehmen.
Ähnlich wie bei der ACP-Injektionstherapie wird Hyaluron zur Therapie von Schmerzen und gestörter Gelenkfunktion in wöchentlichen Abständen 3- bis 5 Mal in die Gelenke injiziert.